Samstag, 28. November 2009

Unternehmensnachfolge - Wie veranlassen Sie das?

Die rechtzeitige Regelung der Unternehmensnachfolge ist insbesondere für Familienunternehmen von substanzieller Bedeutung. Oftmals wird die Unternehmensnachfolge hinausgezögert, was im Falle eines frühzeitigen Ablebens des Unternehmers für die Familie negative Folgen haben kann. Daher empfiehlt es sich für jedweden Unternehmer, an die eigene "Rente" zu denken und beizeiten die Unternehmensnachfolge vernünftig zu steuern. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn in der Familie kein geeigneter Nachfolger zu finden ist.

Wenn die Unternehmensnachfolge langfristig geplant wird, bleibt genügend Zeit, einen passenden Eigentümer zu suchen und den Ausstieg des Alteigentümers erfolgreich zu gestalten. Bei einer zu schnellen Regelung der Unternehmensnachfolge kann es häufiger passieren, dass die Firma veräußert werden muss und sich durch die Hast nur ein ungenügender Preis erzielen lässt. Dabei sind über viel Jahre erfolgreiche Familienunternehmen für junge Unternehmer gerade insbesondere attraktiv, da sie über einen beachtlichen Kundenstamm und einen weit bekannten Namen verfügen. Wenn ein Unternehmer mit einer eigenen Firma von Null startet, muss das eigene Renommee erst schleichend aufgebaut werden, was oft viel Zeit und Geld erfordert.

Um die Unternehmensnachfolge langfristig zu regeln, gibt es diverse Möglichkeiten. Unter anderem kann ein Rechtsanwalt mit der Suche beauftragt werden oder es kann eine simple Anzeige in den Fachmedien geschaltet werden. Desweiteren bietet sich auch die Recherche in Online-Börsen für die Unternehmensnachfolge an, die speziell Unternehmen mit passenden Nachfolgern zusammenbringen. Zum einen kann die eigene Firma in einer Online-Börse inseriert werden oder es werden direkt potenzielle Jungunternehmer für die Unternehmensnachfolge gesucht, mit denen dann leicht Kontakt aufgenommen wird.

Die Unternehmensnachfolge selbst kann über einige Möglichkeiten geregelt werden. So kann zum Beispiel ein Übergang in verschiedenen Etappen erfolgen. Dabei zieht sich der Alteigentümer in mehreren Stufen aus dem Geschäftsleben zurück und unterstützt den bestmöglichen Unternehmen in der Übergangsphase. Der Nachfolger kann dabei die finanzielle Seite auch in Teilraten managen, vergleichbar der übernommenen Teilstufen. Eine weitere Wahlmöglichkeit ist die sofortige Komplettübernahme zu einem festgesetzten Zeitpunkt und damit der komplette Übergang der Verantwortung auf den passenden Besitzer. Auch die finanzielle Beteiligung eines großen Unternehmens und die Übernahme einer vorläufigen Beraterfunktion des Alt-Unternehmens ist ein wählbares Szenario.

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